... uns unvergessen machen, hunderttausend und wir - den Refrain des 72-Stunden-Songs von Crash Casino haben viele sicherlich immer noch im Ohr. Und tatsächlich können wir nach der 72-Stunden-Aktion sagen: Der Song ist Wirklichkeit geworden! Die hunderttausend Kinder und Jugendliche, die in Deutschland an der Sozialaktion beteiligt waren, haben wirklich Unglaubliches geschafft. In über 3000 Projekten haben sie unzählige Ideen in die Tat umgesetzt, um anderen eine Freude zu machen, ihre Umwelt zu verschönern oder Not zu lindern. Und dabei gezeigt, wie viel Spaß ehrenamtliches Engagement macht - gerade Kindern und Jugendlichen!
Auch im Bistum Aachen lautet das einhellige Fazit: Die 72-Stunden-Aktion war super! Über 8000 himmlische Helferinnen und Helfer haben hier 72 Stunden lang alles gegeben und 237 soziale Projekte umgesetzt. Ob der Bau einer Grillhütte, die Anlage eines Trimm-dich-Pfades, ein bunter Nachmittag für Menschen mit und ohne Behinderung oder Kochen für Obdachlose: Den 72-Stunden-Engeln war nichts zu schwer. Ermöglicht wurde dies durch eine Welle der Hilfsbereitschaft, auf die die Aktionsgruppen allerorten stießen. „Es ist echt fantastisch: Wir haben ganz viel Hilfe bekommen und Material in Hülle und Fülle für unseren Barfußpfad" berichtete eine Gruppe aus Süsterseel begeistert.
Mit einer großen gemeinsamen Abschlussparty für alle AktionsteilnehmerInnen ging die 72-Stunden-Aktion am 10. Mai 2009 um 17.07 Uhr zu Ende. Die 13-jährige Katharina aus Selfkant sprach aus, was viele dachten: „Es war wirklich schön - das nächste Mal bin ich wieder mit dabei!" Denn wie heißt es doch im 72-Stunden-Song: Und sagst du, hätt ich die Wahl, dann drück auf Los und gleich noch mal!"
Aktuelle Nachrichten
Schaukasten zur 72-Stunden-Aktion erschienen
Ende 2009 ist die Printdokumentation zur 72-Stunden-Aktion im Bistum Aachen erschienen. Ein 60 Seiten starker Rückblick auf eine fantastische 72-Stunden-Aktion ist daraus geworden. Der Schaukasten zeigt noch einmal die schönsten Momente, die tollsten Aktionen und viele, viele bunte 72-Stunden-Bilder aus allen Teilen unseres Bistums! Jede Gruppe hat per Post bereits eine Ausgabe erhalten. Weitere Exemplare können gerne beim BDKJ-Diözesanverband unter der Nummer 0241-44620 bestellt werden. Die stark komprimierte Online-Ausgabe steht hier zum Download zur Verfügung.
Naturnahe Gestaltung des Innenhofs in der Jugendbildungsstätte Rolleferberg
Die zehn Freiwilligen erhielten zum Aktionsstart eine Überraschungsaufgabe: Gestaltet den Innenhof der BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg neu! Unterstützt von Architekt Peter Schumacher machte sich die Gruppe mit Feuereifer an den Entwurf. Am nächsten Morgen hieß es anpacken: Die alten Steine des Innenhofes wurden herausgerissen und der riesige alte Grill musste ebenfalls weichen. Nach einer riesigen Blumenspende konnten die Jugendlichen den Hof neu bepflanzen und einen tollen Kräutergarten anlegen. Der neue, helle Innenhof lädt nun wieder zum gemütlichen Beisammensitzen ein.
Spiel- und Sportmöglichkeiten für ein Kinderheim in Libano, Kolumbien
Am 4. Mai um 8 Uhr morgens begann bei uns die 72-Stunden-Aktion. Bei uns heißt in diesem Fall in einem kleinen Ort namens Líbano - Kolumbien. Ja, richtig! Zum ersten Mal schlägt die 72-Stunden-Aktion einen Bogen zu uns nach Kolumbien in die Fundación "Hogar del Niño".
Die 72-Stunden-Aktion im Bistum Aachen war ein voller Erfolg: Über 8000 Kinder und Jugendliche haben in 237 Orten im gesamten Bistum Aachen drei Tage lang soziale Projekte umgesetzt. Mit unglaublichem Engagement und Arbeitseifer haben sie ihre Projekte verwirklicht und gezeigt, dass sie gemeinsam die Welt ein bisschen besser machen können.
Stolberg ist bunt und vielfältig! Unter diesem Motto flattern seit der 72-Stunden-Aktion rund 150 Flaggen in Stolbergs Innenstadt im Wind. Es sind die Flaggen aller in Stolberg ansässigen Nationen sowie bunte Fahnen, die die Schützenjugend mit Kindern der Herrmannschule gestaltet hat. 220 der 250 Grundschulkinder stammen aus den verschiedensten Ländern der Welt. Viele Passantinnen und Passanten reagierten mit Begeisterung: „Das finde ich toll, was ihr hier macht!"
Von Gürzenich nach Sambia: Spendengala für einen afrikanischen Kindergarten
Unter dem Motto „72 Stunden für Sambia" sammelten die Jugendgruppen aus Gürzenich das ganze Wochenende lang Geld für einen sambischen Kindergarten. Und die Dürener Prominenz, allen voran Bürgermeister Paul Larue, zeigte sich am Galaabend spendierfreudig. Was aber nicht nur an dem abwechslungsreichen Programm lag: Neben Informationen über Sambia gab es Livemusik, eine Showtanzgruppe, Roger Cicero in Miniatur, eine Trommelgruppe - und lecker Häppchen und Cocktails.
"Die Stars seid Ihr", ruft NRW-Jugendminister Armin Laschet den rund 2.000 jungen Leuten im Aachener Eurogress zu und gibt für die letzten 457 Sekunden der 72-Stunden-Sozialaktion einen wohlinformierten "Pausenclown". Der Jugend- und Generationenminister ist der Schirmherr für NRW, hat aber - wie er selbst sagt - während der Aktion andere ganz schreckliche Dinge machen müssen. Den Abschluss für NRW wollte er sich aber nicht entgehen lassen. Weihbischof Borsch sieht das Reich Gottes etwas näher gerückt.
Die weitaus nasseste Aufgabe hatte sich die Gesamtschule Herzogenrath vorgenommen: Mit Kajaks fischten sie aus dem Flüsschen Wurm, was dort nicht hineingehört. Und das war eine Menge!
„Ein Fahrrad für Sambia" - unter diesem Motto stand das Projekt der Fahrradwerkstatt der Cornetzhof-Schule in Düren-Rölsdorf. Sie hatten sich vorgenommen, ein Mountainbike nach Sambia zu bringen, das einem Jugendlichen dort den Weg zur Arbeit oder zur Schule erleichtern sollte. Um dafür Geld zusammenzubekommen, führte die Gruppe einen Tag lang gegen Spenden Radinspektionen durch. In der restlichen Zeit bauten sie das Mountainbike zusammen. Inzwischen ist das Rad bereits in Sambia angekommen. Im Juni flog es mit Sister Gertrude nach Lusaka und wurde nach der Endmontage Mirandah Noombo, der neuen stolzen Besitzerin, übergeben. Das Fahrrad ermöglicht der Vollwaisen, die keine Unterstützung ihrer Familie erhält, die Fortsetzung ihrer Schulausbildung 12 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt. In ihrem Dankesschreiben bezeichnet sie die Schüler der Fahrradwerkstatt als gute Samariter, die ihr die Zukunft erhellen.
Die Steuerungsgruppe hat die Aktion auf Diözesanebene geplant und geleitet. Dazu gehörten Paul Arns, Uli Baumann, Oliver Bühl, Kerstin Bürling, Yana Heinisch, Peter Maxein, Gerhard Nellessen, Irene Porsch, Werner Reinhart und Frank Seeger.