Die 72-Stunden-Aktion in der Diözese Mainz
167 Gruppen haben es geschafft!
"Wir können alles schaffen, uns unvergessens machen, 100.000 und wir", sang die Band Crash Casino im offiziellen 72-Stunden-Song. Mit recht. 100.000 Kinder und Jugendliche haben vom 7. bis 10. Mai 2009 wirklich Unglaubliches geschafft. Sie haben dort angepackt, wo es nötig war, sind mit Menschen in Kontakt gekommen, die sonst am Rand leben - oder sogar hinter Gefängnismauern. Und: Sie haben gezeigt, dass Engagement Spaß macht.
Allein in der Diözese Mainz waren 167 Gruppen mit rund 3.500 engagierten Kindern und Jugendlichen aus Verbands- oder Ministrantengruppen, aus Schulklassen, Vereinen oder Gemeinden aktiv. Sie haben viel bewegt und erlebt - und Menschen begeistert.

Zahlen und Fakten zur Aktion in der Diözese Mainz:
Gruppen: 167
Teilnehmer: 3.488
Koordinierungskreise: 15
Aktionsradio: SWR3 und hr3 berichteten als Aktionsradios live von den Projekten der 72-Stunden-Aktion. Viele Reporter/innen waren im gesamten Sendegebiet unterwegs und produzierten unzählige Beiträge. Darüber hinaus gab es Telefoninterviews, Musikwünsche, Hilferufe und Mails ins Studio.
Die 72-Stunden-Aktion 2009 in der Diözese Mainz wurde organisiert von:
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Bischöflichem Jugendamt
Am Fort Gonsenheim 54 I 55122 Mainz I Telefon: 06131/ 253-600
E-Mail: 72stunden@bistum-mainz.de I Web:www.bdkj-mainz.de
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Ein Projekt von 167

Tafel de luxe
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Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Diese Überlegung liegt den sogenannten „Tafeln“ in mehr als 800 Orten in Deutschland zugrunde, die Lebensmittelspenden an Bedürftige austeilen. Dass hinter der Organisation einer solchen Tafel eine Menge Arbeit steckt, konnten 35 Kinder und Jugendliche der KjG St. Hildegard in Viernheim an der Bergstraße während der 72-Stunden-Aktion erfahren. |
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| Ihre Aufgabe war es, in die Rolle der ehrenamtlichen Tafelhelferinnen und –helfer zu schlüpfen und freitags die Warenausgabe zu übernehmen. Und damit nicht genug: Bis Sonntag sollte ein Begegnungsfest für alle Freunde und Förderer auf die Beine gestellt werden. Dafür mussten sich die Jugendlichen neben Buffet und Rahmenprogramm auch um die Werbung kümmern, denn es sollte ein großes Fest werden, bei dem die Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch kommen und etwas von der Solidarität erfahren sollten, die eine Tafel möglich macht. |
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| Nach anfänglicher Unzufriedenheit darüber, dass sie kein Bauprojekt bekommen hatten, gingen die Jugendlichen voll in ihrem Projekt auf. Sie zeigten nicht nur viel Engagement und körperlichen Einsatz beim Kisten schleppen und dem Einräumen des Lebensmittellagers, sondern auch ein beeindruckendes Einfühlungsvermögen im zwischenmenschlichen Umgang mit den Kunden der Tafel bei der Warenausgabe. Ein Teil der Gruppe rührte auf dem Marktplatz und in zahlreichen Gottesdiensten die Werbetrommel für das geplante Begegnungsfest. Sonntags zeigte sich dann, dass die Mühe sich ausgezahlt hatte: Mehrere 100 Gäste strömten ab 11.00 Uhr in den Viernheimer Apostelgarten: Helfer, Kunden und Zulieferer der Viernheimer Tafel, aber auch Viernheimer Bürger, die von dem Fest und dem Einsatz der 72-Stunden-Helfer gehört hatten. Bei reichhaltigem Buffet und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm inkl. Bauchtanzvorführung war das Begegnungsfest ein voller Erfolg. |
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Kirchliche Jugend- und Jugendverbandsarbeit beschränkt sich nicht auf eine 72-Stunden-Aktion. Aktuelle Infos zur Arbeit des BDKJ, des Bischöflichen Jugendamts und der Katholischen Jugendzentralen in der Diözese Mainz gibt es unter www.bja-bdkj-mainz.de |
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