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Die 72-Stunden-Aktion im Bistum Münster

"15.000 engagierte Kinder und Jugendliche im Bistum Münster, 100.000 in ganz Deutschland - das ist immens. Das schaffen nicht viele." So staunte Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Sonntag auf der Abschlussveranstaltung in Münster. Stimmt, das schaffen nicht viele. Aber wir haben es ja schon immer gesagt: "Wir können alles schaffen". Und so, wie es aussieht, haben wir auch alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Alle Projekte haben ein gutes Ende gefunden und wir alle hatten jede Menge Spaß.

So bleibt uns nur noch, ein dickes DANKE zu sagen. Danke an euch alle, die ihr mitgemacht habt. Ihr die Aktion zu einem überwältigenden Erfolg gemacht. Ihr wart klasse!!! Danke an die regionalen Koordinierungskreise, denn ohne euer ehrenamtliches Engagement während der vergangenen zwei Jahre wäre diese Aktion nicht möglich gewesen. Danke an alle Patinnen, Sponsoren, Unterstützerinnen, Projektpartner und alle anderen, die diese Aktion nach Kräften gefördert haben. Sie waren eine unverzichtbare Hilfe!

Wir hoffen, ihr konntet nach dem Abschluss der Arbeiten eine große Party feiern und euch über das Geleistete freuen. Ihr habt es euch echt verdient. Danke, danke, danke!  

 

Bis zum nächsten Mal, und nicht vergessen: WIR KÖNNEN ALLES SCHAFFEN!

Euer Team vom diözesanen Aktionsbüro

Drei Projekte aus über 360 im Bistum Münster

 

DPSG Kapellen

 

Bagger, Radlader, unzählige Schubkarren und Schaufeln. Und jede Menge Motivation. Dermaßen ausgerüstet ging die DPSG Kapellen am Donnerstag an ihr Projekt, den Aufbau von sechs behindertengerechten Minigolfbahnen in der Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen (Kreis Kleve). Rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene waren aktiv, unterstützt von zahlreichen Experten, die ihr Know-How und ihre Kontakte gewinnbringend einsetzten: Schon nach 48 Stunden konnten die Pfadfinder Vollzug melden und zum ersten Mal probeweise den Schläger schwingen. Am Sonntag konzentrierte sich die Gruppe folglich darauf, das Gelände mit Pflanzen zu verschönern und ihr Projekt im Internet zu dokumentieren, bevor die Anlage feierlich an den Träger übergeben wurde.

 

Glockenturm Damme

 

40 Jahre hatten die Benediktiner vom Priorat Damme im Landkreis Vechta darauf gewartet, nun wurde der Wunsch nach einem Glockentum für ihr Kloster endlich Wirklichkeit. Dafür sorgten rund ein Dutzend Messdiener und Pfadfinder, die den hölzernen Turm nach Plänen eines örtlichen Architekten errichteten. „Endlich sind wir nun auch nach außen hin als Kloster zu erkennen“, freute sich Prior P. Udo Küpper OSB. „Euch hat wirklich der Himmel zu uns geschickt!“ Die Glocke übrigens wurde von einem benachbarten Dominikanerinnenkloster zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hopsten

 

In Hopsten (Kreis Steinfurt), nur wenige Kilometer entfernt von Deutschlands nördlichstem Kohlebergwerk in Ibbenbüren, erinnert demnächst eine Grubenlok als Denkmal an die Geschichte der Gemeinde als Bergbaustandort. Die Vorarbeiten hierzu erledigte die Hopstener KLJB im Rahmen der 72-Stunden-Aktion. Zunächst gossen die Landjugendlichen ein Betonfundament, später holten sie mit einem LKW die 17 Meter langen Schienen am Rudolfschacht in Ibbenbüren ab und verlegten sie auf dem Fundament. Und weil das alles trotz Verzögerungen durch Regenwetter schon am Samstag Abend geschafft war, wurde die wenige Meter weiter liegende Bushaltestelle gleich mitsaniert.