Die 72-Stunden-Aktion in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
363 Gruppen haben es geschafft und die Welt besser gemacht!!!
"Wir können alles schaffen, uns unvergessens machen, 100.000 und wir", sang die Band Crash Casino im offiziellen 72-Stunden-Song. Mit recht. 100.000 Kinder und Jugendliche haben vom 7. bis 10. Mai 2009 wirklich unglaubliches geschafft. Sie haben dort angepackt, wo es nötig war, sind mit Menschen in Kontakt gekommen, die sonst am Rand leben - oder sogar hinter Gefängnismauern. Und: Sie haben gezeigt, dass Engagement Spaß macht.Allein in der Diözese Rottenburg-Stuttgart waren 363 Gruppen mit rund 8.500 engagierten Kindern und Jugendlichen aus Verbands- oder Ministrantengruppen, aus Schulklassen, Vereinen oder Gemeinden aktiv. Sie haben viel bewegt und erlebt - und Menschen begeistert.

Zahlen und Fakten zur Aktion in der Diözese Rottenburg-Stuttgart:
Gruppen: 363
Teilnehmer: 8.478
Koordinierungskreise: 24
Größte Aktionsgruppe: SE Donau-Winkel aus Munderkingen mit 160 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahre
Kleinste Aktionsgruppe: Filmgruppe aus Tuttlingen mit 5 Engagierten, die über drei Projekte eine Filmdokumentation erstellten.
Aktionsradio: SWR3 berichtete als Aktionsradio live von den Projekten der 72-Stunden-Aktion. Sieben Reporter waren im gesamten Sendegebiet unterwegs. Sie produzierten 80 Beiträge. Darüberhinaus gab es Telefoninterviews, Musikwünsche, Hilferufe und Mails ins Studio.
Die 72-Stunden-Aktion 2009 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde organisiert von:
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und den katholischen Jugendreferaten
Antoniusstr. 3 I 73429 Wernau I Telefon: 07153 3001 -100
E-Mail: 72stunden@bdkj.info I Web: www.bdkj.info
Ein Projekt von 363:
Heidi jauchzt: "Ich liebe Dich!"
Von einfach und schlicht bis außergewöhnlich
Langenauer Minis & Co. ließen in 72 Stunden Wünsche wahr werden

Stefan darf als selbsternannter Oberbürgermeister für ein Lied den Taktstock schwingen
Uwe ist blind und sein größter Wunsch ist, dass ein Musikverein für ihn spielt, denn er liebt Blasmusik. Kein Problem für die Minis & Co. aus Langenau im Landkreis Ulm - tags darauf stehen mehr als 35 Schwäble auf Hof Hagen und eröffnen live das Stadelfest. Uwes Traum geht damit in Erfüllung. Aber auch Stefan freut sich riesig. Der selbsternannte Oberbürgermeister der Truppe darf für ein Lied den Taktstock schwingen. Nach einer ergreifenden Rede an seine „BürgerInnen", wird das Stadelfest offiziell mit einem Walzer eröffnet. Heidi derweil jauchzt vor Freude. Sie und ihre neuen FreundInnen von der Aktionsgruppe Minis & Co. schwingen sich wie Tarzan und Jane an langen Seilen über den Heuboden. „Ich liebe dich", ist das einzige, was Heidi vor Freude noch heraus bringt.
In nur 72 Stunden neun erwachsenen Menschen mit Behinderung, die an einer Freizeit der Lebenshilfe teilnehmen, einfache aber auch außergewöhnliche Wünsche zu erfüllen, war die Aufgabe der Langenauer Minis & Co. Die Jugendlichen organisierten eine Baustellenbesichtigung, bei der sich jedeR auf einen Bagger setzen durfte und eine Straßenbahnfahrt inklusive der Gelegenheit, das Naturkundliche Museum in Ulm zu erforschen.

Einmal wie Tarzan und Jane an langen Seilen über den Heuboden schwingen, war einer von vielen erfüllten Herzenswünschen

Während der vier Tage sind innige
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Katolische Jugend- und Jugendverbandsarbeit beschränkt sich nicht auf eine 72-Stunden-Aktion. Aktuelle Infos zur Arbeit des BDKJ und der katholischen Jugendreferate in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es unter www.bdkj.info |
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Auch Karten für die Allianzarena organisierten die 72-Stunden-AkteurInnen in Null-Komma-Nix und ermöglichten den Fußballfans der Gruppe live bei einem Fußballspiel im Stadion dabei zu sein. Darüber hinaus kochten und grillten die Minis & Co. für die Freizeitgruppe, sie spielten und tanzten und lachten viel mit den behinderten Menschen.
Am Sonntag fuhren die Minis & Co. mit der Gruppe erwachsener Behinderter als weiterer Höhepunkt in einer Kutsche dem Finale der 72-Stunden-Aktion entgegen. Anschließend versammelten sich alle in ihrer Kirche und dankten all den Menschen, die mit ihrer Unterstützung diese herausragenden drei Tage möglich machten.


