72h Stunden

Aktuelles

14.6.2013

72-Stunden-Aktion: Mit Bananenkostüm und Dixiklos

Die 72-Stunden-Aktion läuft, im ganzen Land arbeiten junge Menschen auf Hochtouren bei ihrem Einsatz für das Gute. Sie haben sich der Herausforderung gestellt und realisieren innerhalb kürzester Zeit teilweise fast unmöglich klingende Projekte, um die Welt ein Stück besser zu machen Dafür sind die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf die Hilfe anderer angewiesen. Ob Spenden oder helfende Hände – Unterstützung ist immer willkommen.

Auf der Website zur 72-Stunden-Aktion können Teilnehmer/-innen seit Aktionsstart Hilferufe und  Erfolgsmeldungen veröffentlichen. Dort gehen seit Stunden neue Meldungen ein. Neben der Bitte um Materialien und Maschinen wie Presslufthammer oder Bagger für Bauprojekte gibt es immer wieder Aufrufe an die Bevölkerung, Gruppen mit Nahrungsmitteln zu verpflegen oder für Veranstaltungen zu spenden. Für ein Kinderfest in Leverkusen-Opladen werden gerade 70 bis 100 Halal-Geflügelwürstchen und Brötchen für ein Fest für Kinder in einem Übergangswohnheim gesucht.  Daneben gehen auch immer wieder durchaus kuriose Aufrufe ein.  So sucht eine Gruppe aus Uedem im Kreis Kleve dringend nach einer alten Telefonzelle „Wir benötigen 2 Bananenkostüme!“ schreibt eine Gruppe aus Gelnhausen-Höchst und „Wir brauchen ganz dringend einen Toilettenwagen oder Dixiklo“ kommt als Hilferuf aus Siersburg. In Istein wird eine Druckerei gesucht, die ein Kinderkochbuch druckt, mit dem ein vom Hochwasser betroffenes Kinderheim unterstützt wird. Jugendliche in Fulda-Neuenberg müssen eine Rutsche für einen Spielplatz auftreiben.

Auch für die Suche nach Menschen wird die 72 Stunden Homepage genutzt. Die Aktionsgruppen verlangen nach Hilfe aus den unterschiedlichsten Metiers: Eine/n Experten/Expertin zum Thema Baumschnitt in Frankfurt, Brückenbauer/-innen in Kirrweiler. Eine Reinheimer Gruppe sucht einen Blindenschriftkenner/-in, in Friedrichsdorf wird ein/e Tanzlehrer/in benötigt und eine Gruppe in Ravensburg sucht noch eine Band für das Abschlussfest.

Dass die Hilferufe der Gruppen gehört werden, beweisen die vielen Erfolgsmeldungen, die nach und nach auf der Aktionshomepage eintrudeln. Und manche Hilfsbereitschaft hält auch eine Überraschung bereit. So hat eine Gruppe in Bad Rappenau nach Wasser verlangt – und kurzerhand 40 Freikarten fürs Freibad bekommen.

Helfer werden überall gebraucht! Wer die 72-Stunden-Aktion unterstützen will, kann auf 72stunden.de sehen, wo Not am Mann ist.

Auch einen Hilferuf einstellen? Hier erfahrt ihr, wie’s geht!