72h Stunden

Kriterien für ein 72-Stunden-Projekt

72-Stunden-Aktion, das bedeutet: Drei Tage Einsatz für das Gute. Wir wollen Missstände in unserem direkten sozialen Umfeld beseitigen und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Euren eigenen Gruppenraum renovieren, das macht bestimmt Spaß, ist aber nicht Sinn einer Sozialaktion. Wir haben für Euch Kriterien zusammengestellt, an denen sich ein 72-Stunden-Projekt orientiert:

 

Die Projekte sollen:

  • einen direkten Bezug zur Umgebung haben oder international ausgerichtet sein: Mit der 72-Stunden-Aktion wollen wir Missstände im direkten sozialen Umfeld beseitigen. Wir setzen also nur Projekte für andere um. Neben dem unmittelbaren lokalen Bezug ist es auch möglich, Projekte im Rahmen einer internationalen Partnerschaft durchzuführen.
  • herausfordern: Bei der 72-Stunden-Aktion lernen Aktionsgruppen ihre Grenzen kennen, überwinden sie mit vereinten Kräften und machen das Unmögliche möglich. Dadurch werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen altersgemäß motiviert; die Aktion ist für sie ein Erlebnis.
  • neue Erfahrungen ermöglichen: Die Aktionsgruppen setzen sich mit Menschen, Institutionen und Themen auseinander, die für sie neu oder nicht alltäglich sind.
  • maßgeschneidert sein: Die Talente und Interessen der Aktionsgruppen müssen bei der Projektwahl berücksichtigt werden. Niemand soll überfordert werden, denn auch der Spaß steht im Vordergrund.
  • nach Möglichkeit kein „klassisches“ Bauprojekt sein: Die Aktionsgruppen bzw. die Koordinierungskreise suchen einen inhaltlichen Fokus für die Projekte und bauen nicht nur um des Bauens Willen. Als Orientierung hierzu dienen der Themenfächer der Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen sowie die Aktionsvorschläge im Aktionsheft.
  • innerhalb von 72 Stunden abschließbar sein: Die Gruppen sollen ihre Arbeit nicht vor dem 13. Juni 2013, 17 Uhr, aufnehmen oder erst nach dem 16. Juni 2013, 17 Uhr, abschließen.


Die Projekte sollen nicht:

  • eigennützig sein: Die Renovierung des eigenen Gruppenraums oder Spenden sammeln für die Gruppe hat nichts mit der Aktion zu tun.
  • eine Lückenbüßerrolle einnehmen: Aktionsgruppen machen das Unmögliche möglich, aber sie erledigen nicht das Alltags- und Pflichtgeschäft anderer.