72h Stunden

Projektidee: OpenStreetMap

Kritischer Konsum vor Ort: Erstellen einer OpenStreetMap

 

Ziel:
  • Auseinandersetzung mit Kriterien eines nachhaltigen Konsumverhaltens
  • Recherche von Einkaufsmöglichkeiten und Alternativen vor Ort
  • Zugänglichmachen und Präsentieren der Informationen für die Öffentlichkeit

 

Beschreibung:

OpenStreetMap, das ist die konsumkritische Alternative zu Google Maps. Es handelt sich um eine freie Geodatenbank, die weltweit allen Menschen zur Verfügung steht. Die Karten anderer Anbieter wie Google kann man zwar auch frei einsehen, doch stellen sie meist die zu Grunde liegenden Geodaten nicht kostenfrei zur Verfügung. OpenStreetMaps kann man beispielsweise in Navigationssoftware einbinden, ohne dafür eine Lizenz zu kaufen. Alle können beim OpenStreetMap-Projekt mitmachen und die Karten mit eigenen (Geo-)Daten versorgen.

In 72 Stunden erstellt ihr eine OpenStreetMap, die regionale, saisonale oder faire Einkaufsmöglichkeiten eurer Region zeigt. Dazu sammelt ihr im ersten Schritt Kriterien, die der OpenStreetMap zugrunde liegen sollen (Was verstehen wir unter regionalen, fairen oder saisonalen Produkten?). Dann beginnt die Recherche: Welche Läden und Einkaufsmöglichkeiten kommen für die entsprechenden Kriterien in Frage? Ihr sammelt Daten, macht Fotos und sammelt alle Informationen, die für die Karte notwendig sind.

Der nächste Schritt ist die Erstellung der OpenStreetMap sowie der Erklärungen und Hintergrundinformationen. Wie dies funktioniert, das erfahrt ihr auf der OpenStreetMap-Webseite: www.openstreetmap.de

Abschließend präsentiert ihr das Ergebnis der Öffentlichkeit, beispielsweise der Pfarrgemeinde, dem/der Bürgermeister/-in oder dem Stadtrat.

Material:         
  • Computer mit Internetanschluss
  • Digitalkamera
  • ggf. Moderationskärtchen, Papier, Stifte
  • für die Präsentation: Beamer, Leinwand, Gruppenraum
  • ggf. regionale Getränke zur Bewirtung der Gäste

 

Tipps und Anmerkungen:

Achtung: Bei Fotografien innerhalb eines Geschäftes vorher nach Genehmigung fragen und das Anliegen erklären. Da es ja ausschließlich um positive Beispiele geht, sollte dies kein Problem sein.

 

Links und Weiterführendes

www.kritischerkonsum.de

www.deine-konsumlandschaft.de

www.openstreetmap.de

 

Unser Kooperationspartner, die GEPA, hat auch viele gute Projektideen zum Thema "Kritischer Konsum".