Firmlinge F19

Projektbeschreibung

"1. Gestaltet den Hang zum Dorfplatz hin naturnah und attraktiv 2. Legt im Demenzgarten ein Hochbeet mit ""Allerlei Leckereien zum aus der Hand essen"" an 3. Lernt die Bewohner/innen des DRK Seniorenzentrums Kell kennen und verbringt mit ihnen Zeit"

Im DRK Seniorenzentrum leben bis zu 68 Bewohner auf zwei Etagen. 28 Plätze sind speziell Menschen mit Demenz vorbehalten. Auch das Konzept der Einrichtung versucht den speziellen Bedürfnissen von an Demenz erkrankten Menschen gerecht zu werden. Die Bewohner können sich je nach Fähigkeiten ganz individuell in den Tagesablauf einbringen und somit ihre Lebenswelt aktiv gestalten. Somit können sie ihre Fähigkeiten trainieren und länger bewahren. Für viele Menschen in Senioreneinrichtungen ist es sehr wichtig, weiterhin vieles selbst machen zu können und den Kontakt zur Außenwelt nicht zu verlieren. In eurem Projekt soll es nicht nur um die nachhaltige Gestaltung des Außengeländes und des Dorfparks gehen, sondern auch und ganz besonders um die Menschen in der Seniorenresidenz gehen. Ihr dürft und sollt sie im Projekt kennenlernen, ihren Alltag miterleben und gleichzeitig die Belange der Bewohner/innen, aber auch der Mitarbeiter/innen in das Projekt einfließen lassen. Mit diesen zwei Facetten ist euer Projekt sicherlich ein anspruchsvolles, aber auch ein ganz besonderes Projekt.

Hierzu haben wir uns folgende Aufgaben für euch überlegt:

1. Macht euch einen Arbeitsplan und teilt eure Gruppe und die Zeit so auf, dass es zu dem Projekt, eurer Gruppe, den Bedürfnissen aller Beteiligten und den zu bewerkstelligenden Aufgaben passt. Bitte vergesst dabei nicht, auch Pausen und Ruhephasen für euch selbst einzurechen. Natürlich könnt ihr euch auch Mitstreiter/innen suchen, die euch bei eurem Vorhaben unterstützen. Und ganz wichtig noch, vergesst nicht, viel Spaß bei dem Projekt zu haben und für gutes Wetter zu beten :-P

 

2. Kommt in Kontakt mit den Bewohnern/innen. Bis zu 8 Jugendliche eurer Gruppe können jeweils am Freitag und Samstag den Tagesablauf in der Seniorenresidenz mitgestalten und die Mitarbeiter/innen in der Betreung der Einrichtung bei ihrem Dienst begleiten und unterstützen. So könnt ihr ein Ohr für die Bedürfnisse der Menschen haben, mit diesen ins Gespräch kommen und so zum Multiplikator für eure Gruppe werden. Ihr könnt mit den Bewohnern spielen, mit ihnen reden, backen und immer mal wieder mit ihnen gemeinsam den Baufortschritt beobachten. Bitte achtet bei der Aufteilung der Gruppen darauf, dass sowohl ihr eine für euch gute und sinnvolle Aufgabe bekommt, als auch darauf, dass ihr die Bewohner/innen nicht durch zu häufige Wechsel überfordert. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist für alle Beteiligten (Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen) wichtig. Ach ja und eins noch: Am Freitag und Samstag wird in der Senioreneinrichtung gemeinsam Kaffee getrunken. Besorgt bei den umliegenden Bäckereien Kuchenspenden, so dass es für alle Bewohner/innen und auch für euch ausreichend ist.

 

3. Gestaltet das Außengelände der Seniorenresidenz (insbesondere den Hang und das noch leere Blumenbeet) mit. Besonders der Hang, der die Seniorenresidenz vom Dorfpark Dumpert abgrenzt, ist mit seinem Wildwuchs den Bewohner/innen des Seniorenzentrums regelrecht ein Dorn im Auge. Er ist nicht besonders schön anzusehen. Das führt dazu, dass der Außenbereich nicht häufig genutzt wird. Die Gestaltung des Hanges soll dabei helfen, dass die Bewohner/innen öfters mal dort hin gehen, um hier zu verweilen. Es ist also wichtig, dass es durch die Umgestaltung irgendwie gemütlicher wird. Aber nicht nur das: bei der Umgestaltung des Hanges sollen die Aspekte Nachhaltigkeit und Förderung von natürlichem Lebensraum von Insekten, Kleinsäugern und Vögeln berücksichtigt werden. Hierzu sollen im Hang (ggf. auch an den angrenzenden Bäumen) Nisthilfen, Insektenhotels, Steinhaufen und Blumen-/ Insektenwiesen, Vogeltränke(n) angelegt werden. Die bestehenden Pflanzen sollen bei Bedarf zurückgeschnitten oder auch entfernt werden. Bitte beachtet dabei, dass manches vielleicht unansehliche Gestrüpp auch Nistmöglichkeiten für Tiere bietet. Fragt bei euren Berater nach.

4. Achtet bitte sowohl im Blumenbeet, als auch im Hang darauf, dass ihr nach Möglichkeit keine einjährigen, sondern mehrjährige Pflanzen auswählt. Holt euch hierbei gerne einen Fachmenschen zur Hilfe. Willi Zimmermann und Ursula Steuer sind am Donnerstag Abend für euch zu erreichen.

 

5. Im Demenzgarten des Seniorenzentrums gibt es einiges zu tun. Es fehlt zum Einen ein großes Hochbeet, in dem die Bewohner/innen sich allerlei Leckereien zum "einfach aus der Hand essen" wünschen. Welche Wünsche es im Konkreten gibt, dürft ihr gerne selbst herausfinden und diese dann dementsprechend umsetzen. Wichtig bei der Umsetzung ist es, dass das Hochbeet in einer Höhe angefertigt wird, die es sowohl den Menschen im Rollstuhl, als auch allen anderen ermöglicht, darauf Zugriff zu haben.

 

6. Der Kräutergarten im Demenzgarten ist etwas in die Jahre gekommen. Es wäre schön, wenn dieser eine Auffrischung erfahren würde und sich in einen Sinnesgarten mit vielen tollen Gerüchen verändern würde. Bitte nur essbare Pflanzen verwenden.

 

Am Sonntag morgen um 10:00 Uhr findet in dem Altenheim ein gemeinsamer Gottesdienst (Eucharistiefeier) mit den Bewohner/innen und euren Gästen statt. Bereitet diesen Gottesdienst vor.

Trefft mit Pfarrer Barzen und Günther Blatt entsprechende Vereinbarungen. Hiernach seid ihr zu einem gemeinsamen Mittagessen mit den Bewohner/innen eingeladen. Verkauft auch euren Gästen (z.B. euren Eltern) hierzu Essensbons zum Preis von 4,50 Euro.

Im Anschluss soll ein kleines Fest stattfinden, zu dem die Bevölkerung von Kell eingeladen werden sollen. Beachtet auch, welche wichtigen Menschen der Dorfgemeinschaft eingeladen werden sollten. Überlegt euch, mit welchem Programm ihr dieses Fest für Kinder, Erwachsene und auch für die Senior/innen interessant gestalten könnt. Natürlich ist es auch wichtig, dass ihr für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Präsentiert auf dem Fest eure Arbeit und das Ergebnis eures Projektes.

Sprecht eure Ideen bitte auch mit den Verantwortlichen der Einrichtung ab.

Nach dem Kaffee kann euer Fest enden und ihr seid hoffentlich zufrieden und begeistert von eurer Aktion!!

 

PFarrbüro St. Franziskus Hermeskeil

Martinusstr. 5, 54411 Hermeskeil

Pressekontakt

Mirjam Minder
MIrjam.minderwebde

Kooperationspartner


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