Die Organisationsstruktur der 72-Stunden-Aktion

Die Hauptversammlung des BDKJ beschloss 2016, dass es eine zweite bundesweite 72-Stunden-Aktion geben sollte. Danach wurde eine Bundessteuerungsgruppe eingesetzt. Die bestand aus jeweils drei Vertreter*innen aus den Diözesan- und Jugendverbänden und drei Personen aus der Bundesstelle des BDKJ. Die Bundessteuerungsgruppe traf sich regelmäßig um die Gesamtaktion zu planen, bundesweit zu koordinieren und zu steuern sowie die Arbeit der verschiedenen Ebenen zu unterstützen und zu vernetzen.

Mitglieder der Bundessteuerungsgruppe waren:

Thomas Andonie (BDKJ-Bundesvorsitzender), Rebekka Biesenbach (KjG), Stephan Barthelme (KLJB), Priya George (GCL-MF), Teresa Jetschina (BDKJ-Augsburg), Elena Stötzel (BDKJ-Köln), Gregor Podschun (BDKJ-Berlin), Mareike Thieben (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit), Jonas Zink (Projektreferent)

Aufgaben der Bundessteuerungsgruppe:

  • Sie plante die Gesamtaktion bundesweit und unterstützte und vernetzte die Arbeit der verschiedenen Ebenen.
  • Sie band die Jugend- und Mitgliedsverbände in die Aktion ein.
  • Sie definierte konkrete Handlungsziele, war verantwortlich für Evaluation und Dokumentation.
  • Sie konzipierte die Spielregeln der Aktionsformen „Do-it“ und „Get-it“ sowie „Connect-it“.
  • Sie koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit und das Krisenmanagement.
  • Sie entwickelte verschiedene Materialien (Aktionsheft, Spiripaket, Flyer, Plakate, Material für internationale Gruppen etc.) und stellte diese den verschiedenen Ebenen zur Verfügung.
  • Sie fand bundesweite Schirmherrschaften.
  • Sie erarbeitete Methoden und Ansätzen, die im Sinne der Nachhaltigkeit der Aktion für eine mögliche Verstetigung der Kooperationen führten.
  • Sie führte eine öffentlichkeitswirksame Auftakt- und Abschlussveranstaltung durch.

Die Bundessteuerungsgruppe hat sich in ihrem ersten Treffen dazu entschieden verschiedene Arbeitsgruppen zu gründen. Die wurden mit Expert*innen aus dem jeweiligen Gebiet besetzt und unterstützten die Bundessteuerungsgruppe in den Planungen und er Umsetzung der Ziele der Aktion.

Aufgaben der Diözesanverbände

In den Bistümern waren die jeweiligen BDKJ-Diözesanverbände zuständig für die Organisation und Koordinierung vor Ort. Bei der Aktion 2019 war es ihnen freigestellt Koordinierungskreise zu gründen. Die kümmerten sich dann um einige Aktionsgruppen. Über die BDKJ-Diözesanverbände lief die Aministration und Organisation der 72-Stunden-Aktion vor Ort. Daraus entstanden für sie folgende Aufgaben:

  • Sie gründeten diözesane Steuerungsgruppen und Koordinierungskreise.
  • Sie organisierten die Aktion in den jeweiligen Strukturen mit den jeweils diözesantypischen Inhalten und Arbeitsweisen bzw. –formen.
  • Sie stellten Kontakt zu regionalen Medienpartner*innen her und bewarben die Aktion. Für diese Medienpartnerschaften konnten schon bestehende Kontakte genutzt und neue geknüpft werden.
  • Sie waren verantwortlich für die Kommunikation zwischen der Bundesebene und den Ko-Kreisen und diözesanen Steuerungsgruppen. Daraus folgend stellten sie die Filterebene für Informationen von beiden Seiten dar. Also zwischen diözesaner Steuerungsgruppe, Koordinierungskreisen, Aktionsgruppen und Bundessteuerungsgruppe.
  • Sie stellten sicher, dass die Koordinierungskreise und Aktionsgruppen während der Aktion versichert waren.
  • Sie prüften die Einhaltung der Meilensteine und unterstützten die mittlere Ebene bei der Planung der Aktion durch hauptamtliches Personal.
  • Sie pflegten ihren Auftritt auf der Aktionswebseite mit Inhalten, Bildern und verknüpfen zu ihren Social-Media-Kanälen.
  • Aufgaben der Jugendverbände

  • Sie bewarben die Aktion und brachten ihr Profil zum Ausdruck.
  • Sie schafften Rahmenbedingungen die interessierten Gruppen eine Mitarbeit in der verbandlichen Jugendarbeit erleichterten.
  • Sie motivierten Gruppen dazu, sich an der Aktion zu beteiligen.
  • Sie gestalteten die Aktion inhaltlich mit. Ihr Fokus konnte dabei auf den je eigenen, spezifischen Themen liegen.
  • Sie entsendeten Vertreter*innen in die diözesanen Steuerungsgruppen und Ko-Kreise.
  • Sie unterstützten Neugründungen von Jugendverbandsgruppen und begleiteten diese auch nach der Aktion.
  • Sie präsentierten sich im Rahmen der Aktion (z.B. auf der Aktionswebseite) und stellten die positive Wirkung der Mitgliedsverbände heraus.

Zum Seitenanfang